Am Freitag, 03.03.2017, findet um 20 Uhr die diesjährige Abteilungsversammlung Fussball des SV Rindelbach statt. Hierzu sind alle Mitglieder herzlich in die Jagsttalschenke eingeladen.

Tagesordnung der Versammlung:

  1. Begrüßung und Eröffnung der Versammlung

  2. Entwicklungsstand der Abteilung

    Berichte der Abteilungsleiter, Jugendleiter und Kassiere

  3. Aussprache über die Berichte
  4. Information zum Umbau des Vereinsheims
    - hier: Beschluss über Verpflichtung zu Arbeitsstunden beim Vereinsheimumbau

  5. Entlastungen der Abteilungsleitung

  6. Wahlen (1. und 2. Abteilungsleiter, Kassierer, Schriftführer)

  7. Verschiedenes

Anträge an die Abteilungsversammlung sind bis zum 26.02. an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu stellen.

Fußball, Hallenturnier A-Ligist gewinnt den 7. Rotochsen-Cup des SV Rindelbach in der Rundsporthalle.

Zur 7. Auflage traten acht Aktivenmannschaften um den Rotochsen-Cup des SV Rindelbach in der Ellwanger Rundsporthalle an. Mit dabei waren die bisherigen Sieger: Die DJK-SG Schwabsberg-Buch, der FC Ellwangen und die Sportfreunde Eggenrot, die bisher jeweils zwei Mal den Titel einheimsen konnten. Auch bei dieser Auflage spielten die drei in der Gruppenphase stark und erreichten das Halbfinale, in das als Außenseiter auch die DJK Eigenzell einzog.

In Gruppe A hatte Schwabsberg zum Auftakt den FC Ellwangen II mit 5:0 und danach Eggenrot mit 2:0 geschlagen und damit bereits angedeutet, dass sie an diesem Tag wohl gute Form mitgebracht hatten. Eggenrot sicherte sich mit zwei Siegen vor dem FC Ellwangen II und dem TSV Adelmannsfelden Platz zwei. In Gruppe B erspielte sich der A-Ligist FC Ellwangen I mit sieben Punkten den ersten Platz vor der DJK Eigenzell, die die SGM Rindelbach/Neunheim und den SV Jagstzell geschlagen hatte.

Das erste Halbfinale war dann eine klare Sache für den Mitfavoriten: A-Ligist Schwabsberg fertigte den A-Liga-Absteiger DJK Eigenzell mit 5:0 ab. Das zweite Halbfinale zwischen Ellwangen und Eggenrot war enger. In der siebten Minute ging Eggenrot mit 1:0 in Führung und war auch die etwas bessere Mannschaft. Ellwangen wehrte sich aber lange und glich zwei Minuten vor dem Ende aus. Im Neunmeterschießen scheiterten die ersten drei Eggenroter Schützen allesamt am Gebälk – nach jeweils fünf Schützen stand es dennoch wieder unentschieden. Erst nach dem 20. Neunmeter war der 7:6-Erfolg für Eggenrot perfekt.

Im Spiel um Platz drei ging Eigenzell durch einen Kopfballtreffer von Benjamin Hanheiser mit 1:0 in Führung, aber der FCE glich fünf Minuten vor dem Ende durch Samuel Schultes aus und legte durch Richard Kraus zum 2:1-Sieg nach.

Im Finale spielte Eggenrot aus sicherer Defensive heraus und lauerte auf die Chance, die sich nach acht Minuten ergab: Eine schnelle Kombination beendete Jonas Knecht mit dem 1:0. Praktisch im Gegenzug glich Toni Vogler für Schwabsberg aus. Zwei Minuten vor dem Ende legte David Essome Banen zum 2:1 nach. Eggenrot konnte nicht mehr kontern und musste nach zwei Turniersiegen in Folge der DJK-SG den vortritt lassen, die damit als erster drei Mal den Rotochsen-Cup gewonnen hat.

Turniersponsor Alexander Veit, dessen Rotochsen-Brauerei Namensgeber des Wanderpokals ist, gratulierte den Teams bei der Siegerehrung. „Das Turnier hat sich in den vergangenen Jahren gut etabliert, wir freuen uns über unsere Gastgeberrolle“, bilanzierten die Turnierorganisatoren Manuel Klingmann und Tobias Arbter vom SV Rindelbach zufrieden.

Die Endplatzierungen: 1. DJK-SG Schwabsberg-Buch, 2. SF Eggenrot, 3. FC Ellwangen, 4. DJK Eigenzell, 5. TSV Adelmannsfelden, 6. SV Jagstzell, 7. FC Ellwangen II, 8. SGM Rindelbach/Neunheim

Hobbyturnier folgte

Nach den Aktiven am Samstag übernahmen die Hobbymannschaften beim Rotochsencup: 16 Mannschaften traten an, um bis kurz nach Mitternacht ihren Sieger auszuspielen. Vor voll besetzter Tribüne holte sich der „Bauwagen Kellerhof“ in diesem Jahr den Turniersieg. Den zweiten Platz holten die „Jacobs’s sister“ vor den „taffen Giraffen“, die auf dem Bronzerang landeten.

Ellenberg gewinnt AH-Turnier

Am Sonntag traten acht Teams der Alten Herren zum Turnier an. In zwei Vorrundengruppen wurden die Halbfinalteilnehmer ermittelt, wobei das Spielniveau ausgeglichen war und alle Partien der Vorrunde knapp ausgingen. Im Halbfinale schaltete der VfB Ellenberg den Gastgeber SGM Rindelbach/Neunheim mit 3:0 aus und der FC Röhlingen schlug die DJK Eigenzell mit 2:0. Die beiden besten Mannschaften des Tages trafen sich also im Finale. Über zwölf Minuten entwickelte sich ein intensives, ausgeglichenes Spiel, das ohne Tore blieb. So fiel die Entscheidung vom Neunmeterpunkt: Ellenberg gewann mit 4:3 und sicherte dem VfB so den Turniersieg.

 

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Als SGM Virngrund am Ball

Fußball: SF Rosenberg, SV Jagstzell, SV Rindelbach und SSV Stimpfach kooperieren

Vier Vereine machen gemeinsame Sache: Die Sportfreunde Rosenberg, der Spiel- und Sportverein Stimpfach und die Sportvereine Jagstzell und Rindelbach treten künftig mit ihren Jugendteams als SGM Virngrund/Jagst an.

Benjamin Leidenberger

 

Ab jetzt gemeinsam als Spielgemeinschaft Virngrund/Jagst am Ball: Rudi Weinschenk (Jugendleiter SSV Stimpfach), Petra Kucher (Vorsitzende SV Jagstzell), Norbert Majewski (Vorsitzender SF Rosenberg) und Stephanie Arbter (Vorsitzende SV Rindelbach) bei der Vertragsunterzeichnung.

Mit rund 120 Kindern und Jugendlichen in drei gemeinsamen D-Jugendmannschaften, zwei C-Jugenden und jeweils einer B- und A-Jugend startet die SGM Virngrund/Jagst. Schon seit zwei Jahren wurde die Jugendkooperation zwischen Jagstzell, Rindelbach und Rosenberg aufgebaut, nun stößt auch noch der SSV Stimpfach dazu und die Gemeinschaft startet unter einheitlichem neuen Namen. Am Dienstag wurden die Verträge von Jugendleitern und Vereinsvorsitzenden im Vereinsheim Rosenberg unterzeichnet. Über die Kooperation soll langfristig die Jugendarbeit der Vereine gemeinsam organisiert werden. „Damit wollen wir unseren Jugendlichen auch in Zukunft die Möglichkeit bieten, in ihren Heimatvereinen attraktiven Fußball zu spielen und sie als Nachwuchs für die Aktivenmannschaften ausbilden“, sagte Petra Kucher, Vorsitzende des SV Jagstzell. Die Teams sind mit Trainern und Betreuern aus allen Vereinen besetzt. Im Vertrag wird auch ein Abwerben innerhalb der vier Vereine untersagt. Nach der durchlaufenen Jugend sollen heranwachsende Spieler zumindest für ein Jahr in der aktiven Mannschaft ihres Heimatvereins spielen. Die A- und die D-Junioren treten bereits in der Bezirksstaffel an. Dieses Niveau soll erreicht werden, um auch leistungsorientierten Talenten eine Perspektive im Heimatverein aufzuzeigen. Gleichzeitig sichert man mit der Kooperation das Angebot, in jedem Jahrgang Mannschaften stellen zu können. „Alleine hätte wohl keiner der Vereine ab der C-Jugend eigene Mannschaften stellen können“, sagte Dirk Wagner, stellvertretender Vorsitzender des SV Rindelbach. Da der SSV Stimpfach geografisch dem Bezirk Hohenlohe zugeordnet wird, das Spielrecht der SGM aber im Bezirk Kocher/Rems wahrgenommen wird, werden die Spiele lediglich in Rosenberg, Jagstzell und Rindelbach ausgetragen. Für seine Spieler sei das kein Problem, versicherte SSV-Jugendleiter Rudi Weinschenk: „Viele gehen in Ellwangen gemeinsam zur Schule und kennen sich bereits.“

© Schwäbische Post 18.09.2013

Weichenstellung für die Zukunft

SGM Virngrund/Jagst heißt die neue Jugendspielgemeinschaft mit den Vereinen SSV Stimpfach, SV Rindelbach, SF Rosenberg und SV Jagstzell.

SWP RALF MANGOLD | 21.09.2013

 
 

"Mit der Spielgemeinschaft, die ab der Saison 2013/ 2014 unter dem Namen SGM Virngrund/Jagst auftritt, gehen wir einen gemeinsamen, langfristigen Weg, um den Fußball im Juniorenbereich zu organisieren. Damit möchten wir unseren Jugendspielern auch in Zukunft gute Möglichkeiten zum Fußballspielen bieten und den Nachwuchs für unsere Aktiven-Mannschaften sichern", heißt es im Vorwort zu der Vereinbarung zwischen den vier Vereinen, die am Mittwoch im Rosenberger Vereinsheim offiziell unterschrieben wurde.

"Spätestens ab der C-Jugend könnte kein Verein mehr eine eigene Mannschaft stellen", erklärt Jürgen Majewski, Vorstand der SF Rosenberg, die Zwänge, die die vier Clubs zum Umdenken gebracht haben. "Wir hätten ohne die Stimpfacher mit unseren drei Vereinen nicht einmal eine A-Jugend-Mannschaft zusammenbekommen. Zudem hat ein Dorfverein inzwischen eigentlich keine Chance mehr, in die Bezirksklasse aufzusteigen beziehungsweise die Liga zu halten." Im Gründungsjahr der Spielgemeinschaft wird der SSV Stimpfach nur mit den A- und C-Junioren dabei sein. "Wir hatten die D-Junioren schon für diese Runde gemeldet", erklärt Rudi Weinschenk, der seit sieben Jahren Jugendleiter des SSV Stimpfach ist.

So stoßen die B- und D-Junioren erst nächstes Jahr dazu. Zudem sollen auch noch die U15- und U17-Kicker, die bei der SGM Satteldorf/TSV Crailsheim als Gastspieler kicken, in der kommenden Runde zurückkehren.

"Wir hatten schon in den vergangenen drei Jahren im Jugendbereich verschiedene Spielgemeinschaften mit Jagstzell, Ingersheim und zuletzt Satteldorf, und das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Aber jetzt wollen wir etwas Längerfristiges mit den anderen drei Vereinen aufbauen", so Weinschenk.

Leider können dadurch allerdings zukünftig keine Heimspiele mehr in Stimpfach ausgetragen werden, da die Spielgemeinschaft im Bezirk "Ostalb" gemeldet ist und es kein bezirksübergreifendes Spielrecht gibt. "Wir sind in Stimpfach eben Randlage und so macht es von den Fahrten zu Auswärtsspielen für uns keinen großen Unterschied von der Entfernung her."

Auch der Transport zum Training habe schon in der Vergangenheit gut geklappt. Zudem stellen die Stimpfacher, die zukünftig im nur fünf Kilometer entfernten Jagstzell mit ihren A- und C-Jugendlichen trainieren werden, mit Roman Kontry auch einen Jugendtrainer.

Über 120 Kinder und Jugendliche kicken in der neuen Spielgemeinschaft. "Wir sind mit Trainern und Betreuern gut aufgestellt." Ziel ist es, von den A- bis zu den D-Junioren in der Bezirksklasse zu spielen. "Die Jugendspieler verstehen sich schon sehr gut untereinander. Das geht ganz schnell. Zudem kennen sich einige auch schon aus der Schule", ist Weinschenk von den Vorzügen des Großprojekts vollkommen überzeugt.

 

Die Aktiven der Fußballer des Sportvereins Rindelbach und des Vereins für Leibesübungen Neunheim wollen künftig gemeinsame Sache machen. Am Mittwoch wurde von den Vorsitzenden und Abteilungsleitern beider Seiten ein Kooperationsvertrag unterschrieben.

Die beiden Vorsitzenden Dieter Schips (links, VfL Neunheim) und Dirk-Michael Wagner (SV Rindelbach) bei der Vertragsunterzeichnung. Die Vereinsschals sind schon ausgetauscht, wie (hinten v. l.) Jakob Dudek und Manuel Klingmann (Abteilungsleitung SVR) sowie Mike Maile und Michael Hauber (Abteilungsleitung VfL) demonstrieren.

„Wir freuen uns wirklich sehr über den positiven Verlauf der Gespräche“, sagte Dieter Schips, 3. Vorsitzender des VfL Neunheim, bei der Vertragsunterzeichnung am Mittwoch im Vereinsheim des SV Rindelbach. Dessen Vorsitzender Dirk-Michael Wagner stellte den Weg zur Bildung der Spielgemeinschaft von den ersten Gesprächen an nach. Bereits im Herbst war der SV Rindelbach aktiv auf die umliegenden Verein zugegangen, um mögliche Interessenten für eine Spielgemeinschaft zu finden. „Wir sehen beim Blick auf die Spielerzahlen in der Jugend Handlungsbedarf“, sagte Wagner. Sowohl der VfL als auch der SV können keine eigenständigen Mannschaften in den älteren Jugend-Klassen stellen, beide Vereine kooperieren seit mehreren Jahren in Jugendspielgemeinschaften. Durch die geringer werdende Zahl an aufrückenden Nachwuchsspielern drohen mittelfristig Personalengpässe bei den Aktiven – eine Situation, wie sie durch den demografischen Wandel viele Dorfvereine trifft. Konkrete Gespräche führte der SVR ergebnisoffen auch mit anderen Vereinen, wie den Sportfreunden Eggenrot, die der Bildung einer SGM ebenfalls nicht abgeneigt waren. „Wir haben auch die Stimmungsbilder und Meinungen unserer Spieler abgefragt, da so eine Gemeinschaft von der Basis aus funktionieren muss“, sagte Wagner. Am Ende seien zwischen Neunheim und Rindelbach die meisten Anknüpfungspunkte gefunden worden, erklären die beiden Vorstände.

 

Die beiden Abteilungsleiter Mike Maile (Neunheim) und Manuel Klingmann (Rindelbach) werden künftig als sportliche Leiter die Abläufe zum Spielbetrieb der Aktiven Mannschaft regeln. Die soll mit einem Reserveteam zur Teilnahme an der Spielrunde der Kreisliga B III gemeldet werden. Maile und Klingmann sowie deren jeweilige Stellvertreter werden das sportliche Leitungsteam bilden. Trainiert werden sollen die beiden Mannschaften von einem neuen Trainer, der unvoreingenommen von außen kommen soll. „Wir sind mit mehreren potenziellen Kandidaten in Gesprächen, haben aber noch keine Entscheidung getroffen“, sagt Maile, der auch die Tür für neue Bewerber noch offen lassen will. Spielen und trainieren will die SGM im 14-tägigen Wechsel auf beiden Sportplätzen, um die dortigen Strukturen rund um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. „Wir planen außerdem bereits neben Trainings- und Spielrundenbetrieb zusätzliche Freundschaftsspiele und sportliche Aktionen, um der großen Spielerzahl im Kader auch in der Breite gerecht zu werden“, sagt Manuel Klingmann. Der Zusammenschluss soll nicht nur leistungsorientierte Verbesserungen bringen, sondern auch in der breitensportlichen Dimension attraktiv sein.

 

Ein erstes gemeinsames Treffen der beiden Mannschaften soll es im Anschluss an das Rückspiel zwischen beiden Vereinen geben, wenn sie am 22. Mai im Rahmen des B3-Spielbetriebs in Rindelbach aufeinandertreffen. Es wird das vorerst letzte Duell als Kontrahenten sein, nach Schlusspfiff wird im Geist der neuen Spielgemeinschaft zusammen gegrillt.

Fußball, Rotochsencup des SV Rindelbach: DJK Eigenzell verliert Finale gegen Ligakonkurrent FC Ellwangen 1913 - Zweifacher Titelträger Schwabsberg scheidet früh aus

 

In der dritten Auflage des Ellwanger Rotochsencups entthront der FC Ellwangen 1913 den zweifachen Titelträger DJK-SG Schwabsberg/Buch im Kampf um den Wanderpokal des SV Rindelbach. Der Tabellenzweite der Kreisliga A zeigte sich in der Ellwanger Rundsporthalle spielfreudig und setzte sich verdient durch.

 

Zwölf Mannschaften gingen am Samstag in drei Vorrundengruppen in das Rennen um den Rotochsencup. Schnell zeigte sich, wie ausgeglichen das Teilnehmerfeld war. In Gruppe A standen nach je drei Spielen für alle vier Mannschaften vier Punkte auf dem Konto. Lediglich das Torverhältnis entschied über das Weiterkommen. Die bayrischen Gäste des TSV Mönchsdeggingen und der TSV Dewangen rückten in die Zwischenrunde auf. Für den zweifachen Titelträger aus Schwabsberg und das Team der Gastgeber war so schon früh Schluss. In Gruppe B setzte sich der SV Jagstzell mit sieben Punkten vor dem FC Ellwangen durch. Gruppe C gewann der TV Neuler glatt mit drei Siegen. Den Turnern folgte die DJK Eigenzell in die Zwischenrunde.

Hochspannung boten anschließend die Begegnungen der Zwischenrunde, in der die sechs verbliebenen Mannschaften in zwei Dreiergruppen die Halbfinalteilnehmer ermittelten. Ellwangen und Eigenzell sicherten sich als Gruppenerste die Tickets, der TV Neuler rückte dank besserer Tordifferenz als Mönchsdeggingen ebenfalls ins Halbfinale vor. Im letzten Zwischenrundenspiel standen sich Jagstzell und Dewangen im direkten Duell um den letzten verbliebenen Halbfinalplatz gegenüber. Beim Stande von 3:1 schien schon alles für Jagstzell entschieden, aber Dewangen kämpfte sich heran, erzielte den Anschlusstreffer und drängte in spannenden Schlusssekunden auf den Ausgleich – vergeblich.

Bei diesem Kraftakt hatte der SV Jagszell wohl einige Körner gelassen, denn im anschließenden Halbfinale gegen den FC Ellwangen war der B-Ligist chancenlos. Spielstark schoss sich der FC um Spielertrainer Darko Saveski ein deutliches 4:0 heraus.

Wesentlich enger ging es im zweiten Halbfinale zwischen den A-Ligisten Neuler und Eigenzell zu. Die Führung für Neuler glich Eigenzell praktisch im Gegenzug aus. Wenig später brachte Benjamin Hanheiser mit einem schönen Heber Jochen Ilg frei vor dem TV-Torwart in Position und Ilg markierte den 2:1 Siegtreffer für Eigenzell.

Erst im Neunmeterschießen nach einer torlosen Begegnung sicherte sich der TV Neuler mit 3:1 gegen den SV Jagstzell Platz drei.

Im Finale dauerte es vier Minuten, bis der FC Ellwangen mit 1:0 in Führung ging. Samuel Schultes hatte sich mit Ball um seinen Gegenspieler gedreht, war am Torwart vorbeigezogen und hatte den Ball aus spitzem Winkel versenkt. Eine prima Freistoßvariante nutzte Darko Saveski nach acht Minuten, um auf 2:0 zu erhöhen. Doch Eigenzell gab sich nicht auf und antwortete eine Zeigerumdrehung später in Person von Jochen Ilg mit dem Anschlusstreffer. Im Minutentakt ging es weiter: Diesmal legte Schultes für seinen Spielertrainer auf, das 3:1 bedeutete die Vorentscheidung. Wenige Sekunden vor Schluss erzielte Heiko Mack zwar erneut den Anschlusstreffer für die DJK, es war aber nur noch Ergebnismakulatur. Die spielstärkste Mannschaft hatte sich verdient durchgesetzt.

Der FC Ellwangen nahm den Wanderpokal von SVR-Abteilungsleiter Tobias Arbter und Hauptsponsor Alexander Veit entgegen.

 

 

Die Platzierungen:

12. SV Rindelbach II

11. VfL Neunheim

10. SV Mergelstetten

9. SSV Stimpfach

8. DJK-SG Schwabsberg/Buch

7. SV Rindelbach I

 

Neunmeterschießen um Platz 5:

TSV Mönchsdeggingen - TSV Dewangen 1:3

 

Halbfinale:

FC Ellwangen 1913 – SV Jagstzell 4:0

DJK Eigenzell – TV Neuler 2:1

 

Spiel um Platz 3:

SV Jagstzell – TV Neuler 1:3 n. Neunmeterschießen

 

Finale:

FC Ellwangen 1913 – DJK Eigenzell 3:2

 

Mitternachtshobbyturnier und Turnier der Altherren

Im Anschluß an das Aktiventurnier spielten elf Hobbymannschaften um den Wanderpokal des Mitternachtsturniers. Kurz nach zwölf Uhr sicherte sich das Team „Fuchsbandwurm“ den Turniersieg.

 

Der SV Rindelbach organisierte am Sonntag auch ein Turnier der Altherren-Mannschaften. Hier traten neun Mannschaften im Modus „jeder gegen jeden“ an. Am Sonntagnachmittag hatte sich der SV-DJK Stödtlen an die Spitze gespielt. Nach sieben Siegen, darunter vier Mal mit dem Minimalergebnis 1:0, und einem Unentschieden belegte Stödtlen ungeschlagen Platz eins (22 Punkte, 8:1 Tore). Auf Platz zwei landete die DJK Eigenzell (17 Punkte, 13:3 Tore) gefolgt vom SV Jagstzell (12 Punkte, 6:4 Tore).

Drei Turniere an zwei Tagen, faire Spiele, keine schweren Verletzung und eine Menge schöner Tore bilanzierten die Veranstalter des SVR zufrieden.

 

Die weiteren Platzierungen:

4. VfL Neunheim

5. DJK Wasseralfingen

6. TSV Westhausen

7. SV Dalkingen

8. SV Pfahlheim

9. FC Ellwangen 1913