Als SGM Virngrund am Ball

Fußball: SF Rosenberg, SV Jagstzell, SV Rindelbach und SSV Stimpfach kooperieren

Vier Vereine machen gemeinsame Sache: Die Sportfreunde Rosenberg, der Spiel- und Sportverein Stimpfach und die Sportvereine Jagstzell und Rindelbach treten künftig mit ihren Jugendteams als SGM Virngrund/Jagst an.

Benjamin Leidenberger

 

Ab jetzt gemeinsam als Spielgemeinschaft Virngrund/Jagst am Ball: Rudi Weinschenk (Jugendleiter SSV Stimpfach), Petra Kucher (Vorsitzende SV Jagstzell), Norbert Majewski (Vorsitzender SF Rosenberg) und Stephanie Arbter (Vorsitzende SV Rindelbach) bei der Vertragsunterzeichnung.

Mit rund 120 Kindern und Jugendlichen in drei gemeinsamen D-Jugendmannschaften, zwei C-Jugenden und jeweils einer B- und A-Jugend startet die SGM Virngrund/Jagst. Schon seit zwei Jahren wurde die Jugendkooperation zwischen Jagstzell, Rindelbach und Rosenberg aufgebaut, nun stößt auch noch der SSV Stimpfach dazu und die Gemeinschaft startet unter einheitlichem neuen Namen. Am Dienstag wurden die Verträge von Jugendleitern und Vereinsvorsitzenden im Vereinsheim Rosenberg unterzeichnet. Über die Kooperation soll langfristig die Jugendarbeit der Vereine gemeinsam organisiert werden. „Damit wollen wir unseren Jugendlichen auch in Zukunft die Möglichkeit bieten, in ihren Heimatvereinen attraktiven Fußball zu spielen und sie als Nachwuchs für die Aktivenmannschaften ausbilden“, sagte Petra Kucher, Vorsitzende des SV Jagstzell. Die Teams sind mit Trainern und Betreuern aus allen Vereinen besetzt. Im Vertrag wird auch ein Abwerben innerhalb der vier Vereine untersagt. Nach der durchlaufenen Jugend sollen heranwachsende Spieler zumindest für ein Jahr in der aktiven Mannschaft ihres Heimatvereins spielen. Die A- und die D-Junioren treten bereits in der Bezirksstaffel an. Dieses Niveau soll erreicht werden, um auch leistungsorientierten Talenten eine Perspektive im Heimatverein aufzuzeigen. Gleichzeitig sichert man mit der Kooperation das Angebot, in jedem Jahrgang Mannschaften stellen zu können. „Alleine hätte wohl keiner der Vereine ab der C-Jugend eigene Mannschaften stellen können“, sagte Dirk Wagner, stellvertretender Vorsitzender des SV Rindelbach. Da der SSV Stimpfach geografisch dem Bezirk Hohenlohe zugeordnet wird, das Spielrecht der SGM aber im Bezirk Kocher/Rems wahrgenommen wird, werden die Spiele lediglich in Rosenberg, Jagstzell und Rindelbach ausgetragen. Für seine Spieler sei das kein Problem, versicherte SSV-Jugendleiter Rudi Weinschenk: „Viele gehen in Ellwangen gemeinsam zur Schule und kennen sich bereits.“

© Schwäbische Post 18.09.2013

Weichenstellung für die Zukunft

SGM Virngrund/Jagst heißt die neue Jugendspielgemeinschaft mit den Vereinen SSV Stimpfach, SV Rindelbach, SF Rosenberg und SV Jagstzell.

SWP RALF MANGOLD | 21.09.2013

 
 

"Mit der Spielgemeinschaft, die ab der Saison 2013/ 2014 unter dem Namen SGM Virngrund/Jagst auftritt, gehen wir einen gemeinsamen, langfristigen Weg, um den Fußball im Juniorenbereich zu organisieren. Damit möchten wir unseren Jugendspielern auch in Zukunft gute Möglichkeiten zum Fußballspielen bieten und den Nachwuchs für unsere Aktiven-Mannschaften sichern", heißt es im Vorwort zu der Vereinbarung zwischen den vier Vereinen, die am Mittwoch im Rosenberger Vereinsheim offiziell unterschrieben wurde.

"Spätestens ab der C-Jugend könnte kein Verein mehr eine eigene Mannschaft stellen", erklärt Jürgen Majewski, Vorstand der SF Rosenberg, die Zwänge, die die vier Clubs zum Umdenken gebracht haben. "Wir hätten ohne die Stimpfacher mit unseren drei Vereinen nicht einmal eine A-Jugend-Mannschaft zusammenbekommen. Zudem hat ein Dorfverein inzwischen eigentlich keine Chance mehr, in die Bezirksklasse aufzusteigen beziehungsweise die Liga zu halten." Im Gründungsjahr der Spielgemeinschaft wird der SSV Stimpfach nur mit den A- und C-Junioren dabei sein. "Wir hatten die D-Junioren schon für diese Runde gemeldet", erklärt Rudi Weinschenk, der seit sieben Jahren Jugendleiter des SSV Stimpfach ist.

So stoßen die B- und D-Junioren erst nächstes Jahr dazu. Zudem sollen auch noch die U15- und U17-Kicker, die bei der SGM Satteldorf/TSV Crailsheim als Gastspieler kicken, in der kommenden Runde zurückkehren.

"Wir hatten schon in den vergangenen drei Jahren im Jugendbereich verschiedene Spielgemeinschaften mit Jagstzell, Ingersheim und zuletzt Satteldorf, und das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Aber jetzt wollen wir etwas Längerfristiges mit den anderen drei Vereinen aufbauen", so Weinschenk.

Leider können dadurch allerdings zukünftig keine Heimspiele mehr in Stimpfach ausgetragen werden, da die Spielgemeinschaft im Bezirk "Ostalb" gemeldet ist und es kein bezirksübergreifendes Spielrecht gibt. "Wir sind in Stimpfach eben Randlage und so macht es von den Fahrten zu Auswärtsspielen für uns keinen großen Unterschied von der Entfernung her."

Auch der Transport zum Training habe schon in der Vergangenheit gut geklappt. Zudem stellen die Stimpfacher, die zukünftig im nur fünf Kilometer entfernten Jagstzell mit ihren A- und C-Jugendlichen trainieren werden, mit Roman Kontry auch einen Jugendtrainer.

Über 120 Kinder und Jugendliche kicken in der neuen Spielgemeinschaft. "Wir sind mit Trainern und Betreuern gut aufgestellt." Ziel ist es, von den A- bis zu den D-Junioren in der Bezirksklasse zu spielen. "Die Jugendspieler verstehen sich schon sehr gut untereinander. Das geht ganz schnell. Zudem kennen sich einige auch schon aus der Schule", ist Weinschenk von den Vorzügen des Großprojekts vollkommen überzeugt.

Fußball, Rotochsencup des SV Rindelbach: DJK Eigenzell verliert Finale gegen Ligakonkurrent FC Ellwangen 1913 - Zweifacher Titelträger Schwabsberg scheidet früh aus

 

In der dritten Auflage des Ellwanger Rotochsencups entthront der FC Ellwangen 1913 den zweifachen Titelträger DJK-SG Schwabsberg/Buch im Kampf um den Wanderpokal des SV Rindelbach. Der Tabellenzweite der Kreisliga A zeigte sich in der Ellwanger Rundsporthalle spielfreudig und setzte sich verdient durch.

 

Zwölf Mannschaften gingen am Samstag in drei Vorrundengruppen in das Rennen um den Rotochsencup. Schnell zeigte sich, wie ausgeglichen das Teilnehmerfeld war. In Gruppe A standen nach je drei Spielen für alle vier Mannschaften vier Punkte auf dem Konto. Lediglich das Torverhältnis entschied über das Weiterkommen. Die bayrischen Gäste des TSV Mönchsdeggingen und der TSV Dewangen rückten in die Zwischenrunde auf. Für den zweifachen Titelträger aus Schwabsberg und das Team der Gastgeber war so schon früh Schluss. In Gruppe B setzte sich der SV Jagstzell mit sieben Punkten vor dem FC Ellwangen durch. Gruppe C gewann der TV Neuler glatt mit drei Siegen. Den Turnern folgte die DJK Eigenzell in die Zwischenrunde.

Hochspannung boten anschließend die Begegnungen der Zwischenrunde, in der die sechs verbliebenen Mannschaften in zwei Dreiergruppen die Halbfinalteilnehmer ermittelten. Ellwangen und Eigenzell sicherten sich als Gruppenerste die Tickets, der TV Neuler rückte dank besserer Tordifferenz als Mönchsdeggingen ebenfalls ins Halbfinale vor. Im letzten Zwischenrundenspiel standen sich Jagstzell und Dewangen im direkten Duell um den letzten verbliebenen Halbfinalplatz gegenüber. Beim Stande von 3:1 schien schon alles für Jagstzell entschieden, aber Dewangen kämpfte sich heran, erzielte den Anschlusstreffer und drängte in spannenden Schlusssekunden auf den Ausgleich – vergeblich.

Bei diesem Kraftakt hatte der SV Jagszell wohl einige Körner gelassen, denn im anschließenden Halbfinale gegen den FC Ellwangen war der B-Ligist chancenlos. Spielstark schoss sich der FC um Spielertrainer Darko Saveski ein deutliches 4:0 heraus.

Wesentlich enger ging es im zweiten Halbfinale zwischen den A-Ligisten Neuler und Eigenzell zu. Die Führung für Neuler glich Eigenzell praktisch im Gegenzug aus. Wenig später brachte Benjamin Hanheiser mit einem schönen Heber Jochen Ilg frei vor dem TV-Torwart in Position und Ilg markierte den 2:1 Siegtreffer für Eigenzell.

Erst im Neunmeterschießen nach einer torlosen Begegnung sicherte sich der TV Neuler mit 3:1 gegen den SV Jagstzell Platz drei.

Im Finale dauerte es vier Minuten, bis der FC Ellwangen mit 1:0 in Führung ging. Samuel Schultes hatte sich mit Ball um seinen Gegenspieler gedreht, war am Torwart vorbeigezogen und hatte den Ball aus spitzem Winkel versenkt. Eine prima Freistoßvariante nutzte Darko Saveski nach acht Minuten, um auf 2:0 zu erhöhen. Doch Eigenzell gab sich nicht auf und antwortete eine Zeigerumdrehung später in Person von Jochen Ilg mit dem Anschlusstreffer. Im Minutentakt ging es weiter: Diesmal legte Schultes für seinen Spielertrainer auf, das 3:1 bedeutete die Vorentscheidung. Wenige Sekunden vor Schluss erzielte Heiko Mack zwar erneut den Anschlusstreffer für die DJK, es war aber nur noch Ergebnismakulatur. Die spielstärkste Mannschaft hatte sich verdient durchgesetzt.

Der FC Ellwangen nahm den Wanderpokal von SVR-Abteilungsleiter Tobias Arbter und Hauptsponsor Alexander Veit entgegen.

 

 

Die Platzierungen:

12. SV Rindelbach II

11. VfL Neunheim

10. SV Mergelstetten

9. SSV Stimpfach

8. DJK-SG Schwabsberg/Buch

7. SV Rindelbach I

 

Neunmeterschießen um Platz 5:

TSV Mönchsdeggingen - TSV Dewangen 1:3

 

Halbfinale:

FC Ellwangen 1913 – SV Jagstzell 4:0

DJK Eigenzell – TV Neuler 2:1

 

Spiel um Platz 3:

SV Jagstzell – TV Neuler 1:3 n. Neunmeterschießen

 

Finale:

FC Ellwangen 1913 – DJK Eigenzell 3:2

 

Mitternachtshobbyturnier und Turnier der Altherren

Im Anschluß an das Aktiventurnier spielten elf Hobbymannschaften um den Wanderpokal des Mitternachtsturniers. Kurz nach zwölf Uhr sicherte sich das Team „Fuchsbandwurm“ den Turniersieg.

 

Der SV Rindelbach organisierte am Sonntag auch ein Turnier der Altherren-Mannschaften. Hier traten neun Mannschaften im Modus „jeder gegen jeden“ an. Am Sonntagnachmittag hatte sich der SV-DJK Stödtlen an die Spitze gespielt. Nach sieben Siegen, darunter vier Mal mit dem Minimalergebnis 1:0, und einem Unentschieden belegte Stödtlen ungeschlagen Platz eins (22 Punkte, 8:1 Tore). Auf Platz zwei landete die DJK Eigenzell (17 Punkte, 13:3 Tore) gefolgt vom SV Jagstzell (12 Punkte, 6:4 Tore).

Drei Turniere an zwei Tagen, faire Spiele, keine schweren Verletzung und eine Menge schöner Tore bilanzierten die Veranstalter des SVR zufrieden.

 

Die weiteren Platzierungen:

4. VfL Neunheim

5. DJK Wasseralfingen

6. TSV Westhausen

7. SV Dalkingen

8. SV Pfahlheim

9. FC Ellwangen 1913

Fußball, Rotochsen-Cup des SV Rindelbach: Gut besuchtes Turnierwochenende

Spannende Spiele, knappe Entscheidungen und einen verdienten Sieger sahen die Zuschauer beim ersten Rotochsen-Cup des SV Rindelbach in der Rundsporthalle in Ellwangen. Im Halbfinale waren vier Turnierfavoriten unter sich, wobei A-Ligist Schwabsberg den längsten Atem hatte und im Finale die spielstarke Mannschaft aus Obersontheim mit 3:0 besiegte. (SchwäPo - 10.01.2011)

Stefan Arbter, Spieler beim SV Rindelbach, wurde von Internetnutzern zum DVAG-Fairplay-Sieger im Monat August 2010 gewählt.

Beim Rundenspiel am 22.August 2010 gegen den TSV Adelmannsfelden fiel Stefan Arbter durch sein besonders faires Verhalten auf. In der 70. Spielminute, beim Stande von 0:0, beging ein Spieler von Adelmannsfelden kurz vor dem eigenen Strafraum ein Handspiel, mit welchem er einen erfolgversprechenden Angriff des SVR unterbrach. Der Schiedsrichter, der 40 Meter vom Geschehen entfernt war, verwies den Spieler des Feldes und entschied auf Strafstoß gegen Adelamnnsfelden. Daraufhin ging Stefan Arbter zum Schiedsrichter und überzeugte ihn davon, dass das Handspiel außerhalb des Strafraumes war. Der Schiedsrichter korrigierte daraufhin seine Entscheidung. Für dieses vorbildliche faire Verhalten wurde Stefan Arbter von DFB und WFV ausgezeichnet. Die Begegnung wurde in der Folgezeit vom SVR leider verloren, aber dennoch hatte man den eigentlichen Gewinner des Spiels auf Seiten des SV Rindelbach. 

© SchwäPo 15.10.10

 

SchwäPo Mo.30.11.09

Zum Bericht „Sport brutal – Fußball im Abseits- vom Freitag, 27.11.09

 

Wenn es nach dem Bericht geht, müsste man denken, dass sich jedes Wochenende tausende von Amateurfußballern, vor allem in den unteren Spielklassen, zu Massenkeilereien und verbalen Auseinandersetzungen auf den Fußballplätzen im ganzen Bundesgebiet treffen. Dass dies wohl doch nicht der Fall ist, zeigen uns die seitenweise Spielberichte jeden Montag, auch in ihrer Zeitung.